Fach-Fortbildung
grünes Blatt mit Tautropfen

Die Biochemie der Entgiftung

Ein Tumorrisiko?
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Biogena Wissen für Fachpublikum
Halbtagsfortbildung
Abhaltung
Präsenz

Seminarinhalt

Die Komplementärmedizin schenkt der Thematik Entgiftung zwar sehr viel Aufmerksamkeit, doch findet man in der einschlägigen Literatur meist nur sehr allgemeine Hinweise, in denen die Organe der Entgiftung und weniger die Biochemie in den Vordergrund gestellt werden. Therapeutisches Ziel ist hier in erster Linie die unspezifische Aktivierung der Organleistung – z.B. im Sinne einer undefinierten leber- und nierenanregenden Therapie –, ohne die spezifischen Mechanismen der Detoxifikation zu berücksichtigen. Dadurch werden wesentliche biochemische Zusammenhänge übersehen, was einerseits durchaus mit Risiken für den Patienten verbunden sein kann und andererseits wirksame Therapieoptionen verhindert.
Wie funktioniert Entgiftung überhaupt? Zur Entsorgung nutzloser bzw. toxischer Substrate bedient sich der Organismus einer Reihe hochspezifischer Enzymsysteme, die in unterschiedlicher Konzentration in den meisten Zellen nachweisbar sind. Stoffgruppen, die primär nicht wasserlöslich sind, werden mit Hilfe einiger dieser Enzyme durch Einführung chemisch funktionaler Gruppen und anschließender Kopplung an Hilfsmoleküle nierenfähig. Bemerkenswert ist die Ambivalenz der Entgiftung: Sie kann mit der endgültigen Exkretion oder aber mit einer Bioaktivierung (Giftung) des Fremdstoffs verbunden sein. Letzteres zieht die Entstehung reaktiver Metaboliten nach sich, die dann als eigentlicher Träger der toxischen Wirkung zu verstehen sind. Die chemischen Eigenschaften des Substrats entscheiden darüber, was passiert. Von besonderer Bedeutung ist darüber hinaus, dass die Aktivität der fremdstoffmetabolisierenden Enzyme moduliert werden kann: Verschiedene Einflüsse wirken induzierend oder inhibierend.
Für ein wirksames Therapieregime stehen aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechend sekundäre Pflanzeninhaltstoffe sowie orthomolekulare Substanzen zur Verfügung. Ebenso sollte der Säure-Basen-Haushalt Berücksichtigung finden, wobei in diesem Zusammenhang vor der häufig propagierten Daueralkalisierung zu warnen wäre, da dadurch basisch reagierende Toxine eine tubuläre Rückresorption erfahren. Der Vortrag stellt die biochemischen Abläufe der Entgiftung und die daraus abzuleitenden Therapieansätze dar.

 

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Seminarkosten

CHF 139,- inkl. Seminarunterlagen, einem Mikronährstoffpräparat aus dem Biogena Sortiment, Verpflegung und Getränken

Ihr Kompetenzerwerb

Der Vortrag vermittelt Grundkenntnisse über die biochemischen Abläufe der körpereigenen Entgiftung. Es werden die mit einer unzureichenden Entgiftungskapazität verbundenen Risiken dargestellt. Die Teilnehmer sind nach dem Vortrag imstande, die biochemischen Phasen der Entgiftung zu beschreiben, diagnostische Möglichkeiten zur Beurteilung der Entgiftungskapazität zu unterscheiden und ein individuelles Therapieregime zu erstellen.

Methodik

•  Mediengestützter interaktiver Fachvortrag

Zielgruppe

Medizinisches Fachpersonal sowie Personen mit abgeschlossenen und in Ausbildung befindlichen Gesundheits- und Heilberufen

Bestätigung

Jeder Teilnehmer erhält nach dem Seminar eine Teilnahmebestätigung

Fortbildungspunkte

Unsere Seminare können bei der ASCA und EGK eingereicht werden

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